Vortrag und Diskussion mit Herbert Jauch (Windhoek, Namibia) und Werner Rätz (Bonn)
Dienstag, 09. April 2013, um 19:30 Uhr
DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen
Herbert Jauch berichtet von aktuellen Entwicklung des Grundeinkommensprojekt in der Gemeinde Otjivero in Namibia. Er ist Mitglied der Basic Income Grant Coalition
in Namibia, die sich für die Einführung eines bedingungslosen
Grundeinkommens einsetzt, um die Armut zu bekämpfen und die
Wirtschaftsentwicklung im ganzen Land zu fördern. Zusammen mit Werner Rätz
nimmt er die Zuhörenden mit auf eine Reise nach Afrika, in eine kleine
Welt mit Grundeinkommen, die Vorbild für Afrika und Länder anderer
Kontinente sein könnte.
Was wurde aus dem Grundeinkommen in Otjivero?
Nach wie vor findet das Projekt einer bedingungslosen sozialen
Absicherung in Otjivero, Namibia, international große Aufmerksamkeit und
wurde im Oktober 2012 sogar von der UNO lobend erwähnt. Mitorganisator Herbert Jauch
wird die Geschichte der Grundeinkommensidee in Namibia vortragen sowie
die Ergebnisse des Pilotprojekts würdigen. Trotz der sehr positiven
Resultate wurde ein Grundeinkommen in Namibia bisher noch nicht
eingeführt. Herbert Jauch wird kritisch analysieren, welche internen und
externen Faktoren dazu beigetragen haben. Er wird auch aufzeigen,
welche Möglichkeiten ein Grundeinkommen in afrikanischen Ländern wie
Namibia bietet.
Sind die namibischen Erfahrungen für Europa nutzbar?
Begleitet wird der Referent von Werner Rätz, Mitbegründer von Attac Deutschland und der bundesweiten Attac-AG „Genug für alle“.
Werner Rätz wird die Erfahrungen aus dem namibischen Projekt in den
allgemeinen Rahmen der entwicklungspolitischen Debatte um
Sozialgeldtransfers einordnen. Angesichts der aktuellen
Armutsentwicklung auch in einigen Staaten der Europäischen Union geht er
der spannenden Frage nach, ob die Erfahrungen mit dem afrikanischen
Modell eines bedingungslosen Mindesteinkommens auch in Industrieländern
nutzbar wären. Das Europaparlament hatte schon 2008 einen entsprechenden
Prüfauftrag an die Kommission gegeben.
Eine Veranstaltung der Bremer Attac-Gruppe „Genug für Alle“, der GEW Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen, mit Unterstützung der Initiative Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche und dem Bremer Bündnis Umfairteilen.
Moderation des Abends: Norbert Schepers, RLS.
Weitere Informationen zum Thema:
Interview mit Herbert Jauch im Deutschlandradio.
Website der Basic Income Grant Coalition Namibia, mit Fotos und vielen Informationen.
Die
Rosa-Luxemburg-Stiftung hat die deutsche Fassung des Abschlussberichtes
über das Basic Income Grant Pilotprojekt in Namibia gefördert:
Der entscheidende Unterschied. Das Grundeinkommen in Namibia (PDF), Forschungsbericht. Berlin, April 2009.
Quelle: Veranstaltungsankündigung auf der Website der Rosa-Luxemburg-Initiative.
Donnerstag, 14. März 2013
Montag, 30. Juli 2012
Neuerscheinung: Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung
Anfang September 2012 erscheint:
Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegungvon Ronald Blaschke, Adeline Otto, Norbert Schepers (Hrsg.)
Eine zusammenfassende Darstellung und politische Bewertung der Debatten über Grundsicherung und Grundeinkommen in Deutschland und in Europa. Die aktuelle Fortsetzung des BGE-Handbuchs Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten.
»All jene, die für ein Grundeinkommen in Europa streiten, wissen um die doppelte Gegenwehr: sowohl um die Denkblockaden im eigenen politischen Lager als auch um den Widerstand der Herrschenden. Letztere haben guten Grund, dem Grundeinkommen Steine in den Weg zu legen. Würde es doch die Kräfteverhältnisse zu Gunsten all jener verändern, die ihre Arbeitskraft als Ware zum Verkauf anbieten müssen. An der Basis der Gewerkschaften haben dies schon viele erkannt und bringen sich deswegen zum Beispiel beim Gewerkschafterdialog Grundeinkommen ein... Letztlich geht es um nicht weniger als darum: Mit einem Grundeinkommen die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen – in Europa und weltweit.« (Aus dem Vorwort von Katja Kipping)
Inhalte: Grundeinkommen: Was ist das? Von der Idee zur politischen Bewegung in Europa. Bedingungsloses Grundeinkommen und Krise. Akteure und Konzepte in Frankreich. Die Grundeinkommensdiskussion in Finnland. Das Grundeinkommen in Entschließungen des Europäischen Parlaments. Die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen. Anhang: Aktuelle Ansätze und Modelle von Grundsicherungen und Grundeinkommen in Deutschland – eine Vergleichende Darstellung.
Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegungvon Ronald Blaschke, Adeline Otto, Norbert Schepers (Hrsg.)
Eine zusammenfassende Darstellung und politische Bewertung der Debatten über Grundsicherung und Grundeinkommen in Deutschland und in Europa. Die aktuelle Fortsetzung des BGE-Handbuchs Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten.
»All jene, die für ein Grundeinkommen in Europa streiten, wissen um die doppelte Gegenwehr: sowohl um die Denkblockaden im eigenen politischen Lager als auch um den Widerstand der Herrschenden. Letztere haben guten Grund, dem Grundeinkommen Steine in den Weg zu legen. Würde es doch die Kräfteverhältnisse zu Gunsten all jener verändern, die ihre Arbeitskraft als Ware zum Verkauf anbieten müssen. An der Basis der Gewerkschaften haben dies schon viele erkannt und bringen sich deswegen zum Beispiel beim Gewerkschafterdialog Grundeinkommen ein... Letztlich geht es um nicht weniger als darum: Mit einem Grundeinkommen die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen – in Europa und weltweit.« (Aus dem Vorwort von Katja Kipping)Inhalte: Grundeinkommen: Was ist das? Von der Idee zur politischen Bewegung in Europa. Bedingungsloses Grundeinkommen und Krise. Akteure und Konzepte in Frankreich. Die Grundeinkommensdiskussion in Finnland. Das Grundeinkommen in Entschließungen des Europäischen Parlaments. Die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen. Anhang: Aktuelle Ansätze und Modelle von Grundsicherungen und Grundeinkommen in Deutschland – eine Vergleichende Darstellung.
Montag, 9. Mai 2011
19. Mai: Katja kommt!
Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen - Katja Kipping am 19. Mai zu Gast in Bremen-Hemelingen
Am 19.05.2011 kommt Katja Kipping (Bundestagsabgeordnete, Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales sowie stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE) nach Bremen.
Ihr Besuch steht unter dem Motto „Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen“. Sie wird ein Besuchsprogramm im Bremer Stadtteil Hemelingen absolvieren und am Abend um 18.30 Uhr auf einer Veranstaltung im Konsul-Hackfeld-Haus unter dem Titel: „Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen. Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV“ sprechen.
Als Mitbegründerin des überparteilichen Netzwerks Grundeinkommen ist sie überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eine realistische und vor allem menschenwürdige Alternative zu Hartz IV sein kann.
Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, an diesem Besuch teilzunehmen und ihre Vorstellungen für eine solidarische Politik im Stadtteil einzubringen!
VA: Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV
Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen.
Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV
Donnerstag, 19.05.2011 um 18:30 Uhr
im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstr. 34, 28195 Bremen
Auf dem Podium:
Katja Kipping
MdB, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, stellv. Parteivorsitzende DIE LINKE
MdB, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, stellv. Parteivorsitzende DIE LINKE
Christoph Spehr
Landessprecher DIE LINKE.Bremen
Landessprecher DIE LINKE.Bremen
Moderation:
Norbert Schepers
Vorsitzender Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen, Sprecher LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE.Bremen
Norbert Schepers
Vorsitzender Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen, Sprecher LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE.Bremen
Katja Kipping, die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, redet Klartext – besonders, wenn es um Armutsbekämpfung und Soziale Gerechtigkeit geht. Für sie ist der Hartz-IV-Regelsatz nicht nur verfassungswidrig, sondern auch Armut per Gesetz.
Tag der Befreiung vom Naziregime
Zum internationalen Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai veranstaltete DIE LINKE. im Bremer Westen ein multikulturelles Fest in der Lindenhofstraße. Die LAG BGE war mit einem Infostand und Mitmachaktionen dabei.
(Herzlichen Dank an alle Mitmachenden, insbesondere an Brigitte Kramm für die tolle Vorbereitung!)
(Herzlichen Dank an alle Mitmachenden, insbesondere an Brigitte Kramm für die tolle Vorbereitung!)
Samstag, 5. März 2011
VA: Was bedeutet das Bedingungslose Grundeinkommen für Frauen?
Emanzipation der Arbeit vom Kapital: Was bedeutet das Bedingungslose Grundeinkommen für Frauen?
Diskussion mit einführendem Film „Lektionen zum Grundeinkommen“, veranstaltet von der Frauen-AG DIE LINKE.Bremen und der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE.Bremen
Am 06. März 2011, Doventorstr. 4, Bremen, um 16 Uhr
"Emanzipation der Arbeit vom Kapital" – kommen wir der Forderung von Clara Zetkin durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein Stück näher? Was bringt es den Frauen? Bedeutet es mehr Freiheit und Selbstbestimmung, eine Befreiung von der patriarchalischen Leistungslogik oder zementiert es die traditionelle Arbeitsteilung von Erwerbsarbeit und Familien- und Sorgearbeit?
Überall wird heute kontrovers über das BGE diskutiert. Schon Charles Fourier, der Vater des Begriffs Feminismus, beschäftigte sich intensiv mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau und arbeitete auch eine Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen aus. Er sah die Versorgung jeder/jedes Einzelnen in der Gesellschaft mit dem Lebensnotwendigen als ein natürliches Recht an. Heute stehen sehr unterschiedliche Modelle in der Debatte, deren Menschenbild, Ansätze und Auswirkungen besonders für Frauen sehr unterschiedlich gestaltet sind.
Der Film „Lektionen zum Grundeinkommen“ von Jörg Drescher und Matthias Dilthey (D/Ukraine, 2010, ca. 50 min.) vermittelt in 12 Lektionen einen sehr informativen Einstieg ins Bedingungslose Grundeinkommen und veranschaulicht in präziser und kompakter Form den historischen und globalen Themenhintergrund sowie verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Moderation übernehmen Claudia Bernhard, frauenpolitische Sprecherin der LINKEN, und Brigitte Kramm von der Landesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen in und bei der LINKEN.
Diskussion mit einführendem Film „Lektionen zum Grundeinkommen“, veranstaltet von der Frauen-AG DIE LINKE.Bremen und der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE.Bremen
Am 06. März 2011, Doventorstr. 4, Bremen, um 16 Uhr
"Emanzipation der Arbeit vom Kapital" – kommen wir der Forderung von Clara Zetkin durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein Stück näher? Was bringt es den Frauen? Bedeutet es mehr Freiheit und Selbstbestimmung, eine Befreiung von der patriarchalischen Leistungslogik oder zementiert es die traditionelle Arbeitsteilung von Erwerbsarbeit und Familien- und Sorgearbeit?
Überall wird heute kontrovers über das BGE diskutiert. Schon Charles Fourier, der Vater des Begriffs Feminismus, beschäftigte sich intensiv mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau und arbeitete auch eine Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen aus. Er sah die Versorgung jeder/jedes Einzelnen in der Gesellschaft mit dem Lebensnotwendigen als ein natürliches Recht an. Heute stehen sehr unterschiedliche Modelle in der Debatte, deren Menschenbild, Ansätze und Auswirkungen besonders für Frauen sehr unterschiedlich gestaltet sind.
Der Film „Lektionen zum Grundeinkommen“ von Jörg Drescher und Matthias Dilthey (D/Ukraine, 2010, ca. 50 min.) vermittelt in 12 Lektionen einen sehr informativen Einstieg ins Bedingungslose Grundeinkommen und veranschaulicht in präziser und kompakter Form den historischen und globalen Themenhintergrund sowie verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Moderation übernehmen Claudia Bernhard, frauenpolitische Sprecherin der LINKEN, und Brigitte Kramm von der Landesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen in und bei der LINKEN.
VA: Bedingungsloses Grundeinkommen – Chancen und Risiken
Die VeranstalterInnen aus Osterholz teilten leider folgendes mit:
Die Veranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen findet am 15.3. nicht statt, sondern wird wegen Terminschwierigkeiten bis auf Weiteres verschoben.
Bedingungsloses Grundeinkommen - Chancen und Risiken
Dienstag, 15. März 2011, um 19 Uhr im "Fidelio", Bahnhofstr. 30 in 27711 Osterholz-Scharmbeck
Vortrag und Diskussion mit Norbert Schepers, RLS Bremen und Mitherausgeber des Buches "Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten" (Karl Dietz Verlag Berlin 2010).
Veranstalter: Forum für Politische Bildung und Kultur im Kreis Osterholz
Die Veranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen findet am 15.3. nicht statt, sondern wird wegen Terminschwierigkeiten bis auf Weiteres verschoben.
Bedingungsloses Grundeinkommen - Chancen und Risiken
Dienstag, 15. März 2011, um 19 Uhr im "Fidelio", Bahnhofstr. 30 in 27711 Osterholz-Scharmbeck
Vortrag und Diskussion mit Norbert Schepers, RLS Bremen und Mitherausgeber des Buches "Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten" (Karl Dietz Verlag Berlin 2010).
Veranstalter: Forum für Politische Bildung und Kultur im Kreis Osterholz
Samstag, 19. Februar 2011
Video: Franz Segbers zu Arbeitsethik, Menschenrechte, Grundeinkommen
Auf der Website des Bremer Initiativkreis Grundeinkommen (BIG) findet sich ein Video der Veranstaltung "Vom protestantischen Arbeitsethos zu einer neuen Arbeitsethik" vom 08.02.2011 mit Franz Segbers. - Weitere dokumentierte Vorträge sind im YouTube-Kanal des BIG zu finden.
Abonnieren
Posts (Atom)