LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE Bremen:

LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE Bremen:
Für eine neue soziale Idee: Politik braucht lebendiges Denken.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Roboter, Flüchtlinge, Grundeinkommen

Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Mitgliederversammlung des Netzwerks Grundeinkommen am 30./31. Januar 2016 in Bremen.

Roboter, Flüchtlinge, Grundeinkommen
Gespräche im BGE-Café, mit Ratsmitglieder des Netzwerks Grundeinkommen
Samstag 30. Januar 2016 von 19:00 bis 21:00 Uhr

Tagungsraum im Gästehaus der Universität Bremen,Teerhof 58, 28199 Bremen
  • Grundeinkommen und Flüchtlingsfrage (Ronald Blaschke)
  • Automatisierung, Digitalisierung und Grundeinkommen (Reimund Acker)
  • Grundeinkommen für Einsteiger (Ursula Walther)
  • Offenes Thema nach Wahl der Teilnehmer
Der Eintritt ist frei, Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten.
Weitere Informationen beim Netzwerk Grundeinkommen: Twitter | Website

Samstag, 4. April 2015

Buchvorstellung: "Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen"


Buchvorstellung und Diskussion mit Ronald Blaschke und Werner Rätz

Freitag, 10. April 2015, um 17:30 Uhr (bis ca. 19:00 Uhr)

Kulturzentrum Paradox, Bernhardstr. 12, 28203 Bremen

Die kapitalistischen Arbeits- und Besitzverhältnisse bieten vielen Menschen keine soziale Sicherheit. In Europa nimmt die Armut zu. Auch aus diesem Grund wird die Alternative – das bedingungslose Grundeinkommen – immer ernsthafter diskutiert.

Doch was sind die Vorteile eines bedingungslosen Grundeinkommens? Erlaubt es eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft über den reinen Umverteilungsaspekt hinaus: Weg vom Wachstumswahn, hin zu einer auch der Umwelt verpflichteten, demokratischen Ökonomie? Wie soll das gehen? Welche Übergangsstrategien sind denkbar? Worin bestehen die Chancen? Wo greifen Kritiker des bedingungslosen Grundeinkommens, wie der Ökonom Heiner Flassbeck, zu kurz?

Diesen Fragen gehen verschiedene Autor/innen in dem im Rotpunktverlag Zürich 2013 erschienenen Buch "Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen" nach. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen in Europa und Deutschland diskutiert. Die Herausgeber Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen) und Werner Rätz (Attac Deutschland, Arbeitsgruppe Genug für Alle) stellen ihr Buch vor.
Moderation: Norbert Schepers (LAG BGE Bremen; Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Der Eintritt ist frei.

Veranstalterinnen:
Informationsflyer zum Buch und zu den AutorInnen als PDF "Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen".

Dienstag, 22. Juli 2014

VA: Mit dem Grundeinkommen zu Glück und Freiheit?

Vorstellung eines emanzipatorischen Grundeinkommenskonzeptes

Mittwoch, 10. September 2014, um 19:00 Uhr
Im Linkstreff Mitte, Friesenstr. 6/7, 28203 Bremen


Vortrag und Diskussion mit Gabriele Schmidt und Norbert Schepers

Die Partei DIE LINKE diskutiert das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE): Was ist ein Grundeinkommen, wie kann diese Idee die Gesellschaft verändern, wie kann so etwas den einzelnen Menschen zu mehr materieller Sicherheit und Freiheit zugleich verhelfen?

Aus linker Sicht muss ein Grundeinkommensmodell bedingungslos jedem Mitglied einer politischen Gemeinschaft gewährt werden. Folgende vier Kriterien müssen gewährleistet sein, damit von einem BGE gesprochen werden kann. Das BGE soll:
  • die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
  • einen individuellen Rechtsanspruch darstellen,
  • ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt werden,
  • keinen Zwang zur Arbeit bedeuten.
Ein linkes BGE-Konzept soll zudem emanzipatorische Effekte auf alle Bereiche der Gesellschaft haben und den Menschen Mut geben, für gemeinschaftliche Güter und für gerechte sowie ökologisch verträgliche Verteilung gesellschaftlichen Reichtums zu kämpfen.

In dieser Veranstaltung stellt Gabriele Schmidt (BAG Grundeinkommen; LAG BGE Bremen) die Grundzüge des Modells der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE (BAG Grundeinkommen) vor. Ergänzt wird dieses Modell durch ein durchgerechnetes Finanzierungskonzept in zwei Varianten. Die Diskussion wird von Norbert Schepers (Rosa-Luxemburg-Stiftung; LAG BGE Bremen) moderiert.

Druckexemplare der frisch aktualisierten Broschüre der BAG Grundeinkommen sind in allen Linkstreff-Büros in Bremen kostenlos erhältlich; online als PDF unter www.die-linke-grundeinkommen.de

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt.

Veranstalterin:
Landesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen in der Partei DIE LINKE Bremen (LAG BGE Bremen). Kontakt: siehe hier auf unserer Website.

Mittwoch, 5. März 2014

Brigitte Kramm ist tot

Am 4. März 2014 ist Brigitte Kramm verstorben.

Brigitte war längjährige Aktivistin für soziale Gerechtigkeit und für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sie war ebenso langjährige Aktivistin der Partei DIE LINKE: Mitglied des Bremer Landesvorstandes seit dem Herbst 2007, Sprecherin des Kreisverbandes Bremen Mitte-Ost, sachkundige Bürgerin im Beirat Hemelingen, Mitglied der Kommission politische Bildung der Partei DIE LINKE, Mitglied des BundessprecherInnenrats der Bundesarbeitsgemeinschaften Hartz IV und Rote Reporter, sowie Sprecherin der Bremer Landesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen. Nicht zuletzt war das jährliche Bremer Programm zur internationalen Woche des Grundeinkommens ohne Brigittes Engagement undenkbar.

Sie fehlt schon jetzt.

Brigitte Kramm bei einer Veranstaltung mit Inge Hannemann am 21. Oktober 2013 in Bremen.
Brigitte Kramm bei einer Veranstaltung mit Inge Hannemann am 21. Oktober 2013 in Bremen (Bild: Norbert Schepers)

Update:
Die Trauerfeier für Brigitte Kramm findet am Donnerstag, 20. März 2014, um 11 Uhr auf dem Friedhof Huckelriede in Bremen, statt. Alle Trauernden sind dazu herzlich eingeladen. Nähere Informationen zur Trauerfeier im Blog der Rosa-Luxemburg-Initiative.

Donnerstag, 14. März 2013

Grundeinkommen in Otjivero / Namibia – Erfahrungen und Perspektiven...

Vortrag und Diskussion mit Herbert Jauch (Windhoek, Namibia) und Werner Rätz (Bonn)
Dienstag, 09. April 2013, um 19:30 Uhr
DGB-Haus, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen

Herbert Jauch berichtet von aktuellen Entwicklung des Grundeinkommensprojekt in der Gemeinde Otjivero in Namibia. Er ist Mitglied der Basic Income Grant Coalition in Namibia, die sich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens einsetzt, um die Armut zu bekämpfen und die Wirtschaftsentwicklung im ganzen Land zu fördern. Zusammen mit Werner Rätz nimmt er die Zuhörenden mit auf eine Reise nach Afrika, in eine kleine Welt mit Grundeinkommen, die Vorbild für Afrika und Länder anderer Kontinente sein könnte.

Was wurde aus dem Grundeinkommen in Otjivero?
Nach wie vor findet das Projekt einer bedingungslosen sozialen Absicherung in Otjivero, Namibia, international große Aufmerksamkeit und wurde im Oktober 2012 sogar von der UNO lobend erwähnt. Mitorganisator Herbert Jauch wird die Geschichte der Grundeinkommensidee in Namibia vortragen sowie die Ergebnisse des Pilotprojekts würdigen. Trotz der sehr positiven Resultate wurde ein Grundeinkommen in Namibia bisher noch nicht eingeführt. Herbert Jauch wird kritisch analysieren, welche internen und externen Faktoren dazu beigetragen haben. Er wird auch aufzeigen, welche Möglichkeiten ein Grundeinkommen in afrikanischen Ländern wie Namibia bietet.

Sind die namibischen Erfahrungen für Europa nutzbar?
Begleitet wird der Referent von Werner Rätz, Mitbegründer von Attac Deutschland und der bundesweiten Attac-AG „Genug für alle“.
Werner Rätz wird die Erfahrungen aus dem namibischen Projekt in den allgemeinen Rahmen der entwicklungspolitischen Debatte um Sozialgeldtransfers einordnen. Angesichts der aktuellen Armutsentwicklung auch in einigen Staaten der Europäischen Union geht er der spannenden Frage nach, ob die Erfahrungen mit dem afrikanischen Modell eines bedingungslosen Mindesteinkommens auch in Industrieländern nutzbar wären. Das Europaparlament hatte schon 2008 einen entsprechenden Prüfauftrag an die Kommission gegeben.

Eine Veranstaltung der Bremer Attac-Gruppe „Genug für Alle“, der GEW Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen, mit Unterstützung der Initiative Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche und dem Bremer Bündnis Umfairteilen.
Moderation des Abends: Norbert Schepers, RLS.

Weitere Informationen zum Thema:
Interview mit Herbert Jauch im Deutschlandradio.
Website der Basic Income Grant Coalition Namibia, mit Fotos und vielen Informationen.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat die deutsche Fassung des Abschlussberichtes über das Basic Income Grant Pilotprojekt in Namibia gefördert: 
Der entscheidende Unterschied. Das Grundeinkommen in Namibia
(PDF), Forschungsbericht. Berlin, April 2009.

Quelle: Veranstaltungsankündigung auf der Website der Rosa-Luxemburg-Initiative.

Montag, 30. Juli 2012

Neuerscheinung: Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung

Anfang September 2012 erscheint:
Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegungvon Ronald Blaschke, Adeline Otto, Norbert Schepers (Hrsg.)

Eine zusammenfassende Darstellung und politische Bewertung der Debatten über Grundsicherung und Grundeinkommen in Deutschland und in Europa. Die aktuelle Fortsetzung des BGE-Handbuchs Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten.

»All jene, die für ein Grundeinkommen in Europa streiten, wissen um die doppelte Gegenwehr: sowohl um die Denkblockaden im eigenen politischen Lager als auch um den Widerstand der Herrschenden. Letztere haben guten Grund, dem Grundeinkommen Steine in den Weg zu legen. Würde es doch die Kräfteverhältnisse zu Gunsten all jener verändern, die ihre Arbeitskraft als Ware zum Verkauf anbieten müssen. An der Basis der Gewerkschaften haben dies schon viele erkannt und bringen sich deswegen zum Beispiel beim Gewerkschafterdialog Grundeinkommen ein... Letztlich geht es um nicht weniger als darum: Mit einem Grundeinkommen die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen – in Europa und weltweit.« (Aus dem Vorwort von Katja Kipping)

Inhalte: Grundeinkommen: Was ist das? Von der Idee zur politischen Bewegung in Europa. Bedingungsloses Grundeinkommen und Krise. Akteure und Konzepte in Frankreich. Die Grundeinkommensdiskussion in Finnland. Das Grundeinkommen in Entschließungen des Europäischen Parlaments. Die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen. Anhang: Aktuelle Ansätze und Modelle von Grundsicherungen und Grundeinkommen in Deutschland – eine Vergleichende Darstellung.

Montag, 9. Mai 2011

19. Mai: Katja kommt!

Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen - Katja Kipping am 19. Mai zu Gast in Bremen-Hemelingen

Am 19.05.2011 kommt Katja Kipping (Bundestagsabgeordnete, Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales sowie stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE) nach Bremen.

Ihr Besuch steht unter dem Motto „Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen“.  Sie wird ein Besuchsprogramm im Bremer Stadtteil Hemelingen absolvieren und am Abend um 18.30 Uhr auf einer Veranstaltung im Konsul-Hackfeld-Haus unter dem Titel: „Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen. Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV“ sprechen.
Als Mitbegründerin des überparteilichen Netzwerks Grundeinkommen ist sie überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eine realistische und vor allem menschenwürdige Alternative zu Hartz IV sein kann.

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, an diesem Besuch teilzunehmen und ihre Vorstellungen für eine solidarische Politik im Stadtteil einzubringen!

VA: Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV

Armut bekämpfen, Hartz IV abschaffen.
Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV

Donnerstag, 19.05.2011 um 18:30 Uhr
im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstr. 34, 28195 Bremen

Auf dem Podium:
Katja Kipping
MdB, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, stellv. Parteivorsitzende DIE LINKE
Christoph Spehr
Landessprecher DIE LINKE.Bremen
Moderation:
Norbert Schepers

Vorsitzender Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen, Sprecher LAG Bedingungsloses Grundeinkommen DIE LINKE.Bremen

Katja Kipping, die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, redet Klartext – besonders, wenn es um Armutsbekämpfung und Soziale Gerechtigkeit geht. Für sie ist der Hartz-IV-Regelsatz nicht nur verfassungswidrig, sondern auch Armut per Gesetz.